O.T. 1/97. Stahlplastik. 195 x 50 x 50 cm 
Ausstellungsort: Galerie Rössler Ravensburg
Ausstellungsdauer: 7. Dezember 2008 bis 31. Januar 2009
Vernissage: 7. Dezember 2000, 19 bis 21 Uhr

 

ERICH HAUSER
Stahlplastiken

1930 in Rietheim/KreisTuttlingen geboren. 1945-48 Lehre als Stahlgraveur in Tuttlingen, gleichzeitig Unterricht in Zeichnen und Modellieren bei Pater Ansgar im Kloster Beuron. 1952 Freier Bildhauer in Schramberg. 1953 Belobigung und 1958 Förderpreis beim "Kunstpreis der Jugend"; Stuttgart. 1963 Kunstpreis "Junger Westen"; Recklinghausen; "mention honorifique", 3 .Biennale de Paris. 1964-65 Gastdozent an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg. 1965 Kunstpreis der Stadt Wolfsburg für Plastik. 1966 Burdapreis für Plastik. 1969 "Premio Itamaraty", Großer Preis der X. Kunstbiennale in Sao Paulo. 1970 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin; Begründer des Forum Kunst in Rottweil. 1972 Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der BRD. 1975 Biennale-Preis für Kleinplastik, Budapest. 1979 Verdienstkreuz I. Klasse des Verdienstordens der BRD. 1984-85 Gastprofessur an der Hochschule für Künste, Berlin. 1986 Verleihung des Professorentitels durch den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. 1988 1. Preis der Helmut-Kraft-Stiftung, Stuttgart. 1995 Oberschwäbischer Kunstpreis; Ehrenbürger der Stadt Rottweil.

Nicht nur in Deutschland zählt Erich HAUSER zur "ersten Garnitur" heutiger Bildhauer. In vielen Städten des In- und Auslandes sind seine Großplastiken inzwischen fester Bestandteil des Stadtbildes, und Arbeiten von ihm finden sich in bedeutenden Museen und Sammlungen.

HAUSER schafft dialektische Skulpturen. Abstrakte Gebilde aus Stahl voller geballter Kraft. Rhythmisierte Räume, aufgefächert und von innen her erschlossen. Zum Grundprinzip Statik, Dynamik, Balance seines konsequenten und gradlinigen Gestaltungswillens, gesellt sich noch in seiner Flüchtigkeit und ganzen Irritation das Licht als formgebendes Element.

Sein bevorzugtes Material ist Stahl. Ein Material, das ihm in der täglichen Auseinandersetzung alles abverlangt, das aber auch in idealer Weise seiner Kreativität entgegenkommt.