Vernissage: Freitag, den 8. September 2000,
18 bis 21 Uhr,
der Künstler ist anwesend
OPEN ART WOCHENENDE:
8.-10. September,
Samstag & Sonntag 11 bis 18 Uhr geöffnet
CHRISTOPH DORNIER
Malerei
Biographie:
1938 in Friedrichshafen geboren. 1958 Besuch der Kunstgewerbeschule Luzern. Entstehung erster Holzschnitte und Skulpturen. 1958-1963 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, Malerei bei Jean Deyrolle und Erich Glette, Bildhauerei bei Emilio Greco. 1962 Edition einer Farblithographie im Verlag Arta Austria, Salzburg. 1958-74 Teilnahme an den Sommerkursen von Oskar Kokoschka, Giacomo Manzù und Emilio Védova. Christoph Dornier lebt und arbeitet in der Schweiz und in Südafrika.
CHRISTOPH DORNIER steht im Grunde in der Tradition der Surrealisten, aber im Gegensatz zur befremdenden, bedrohlichen Bildstimmung eines Dali, Ernst oder de Chirico, läßt er die Schönheit, Anmut und die Rätselhaftigkeit über das Absurde, Häßliche und Schockierende dominieren. Er malt vorwiegend Figurenbilder und kosmische Landschaften, in denen er einen individuellen, erzählerischen Surrealismus entwickelt hat. In seinen Kompositionen vereint er Gegensätze wie Tag und Nacht, Erde und All, Klarheit und Rätselhaftigkeit. Es ist vermutlich gerade diese Gleichzeitigkeit, ja die Vereinigung von Gegensätzen und das daraus resultierende Geheimnis, welche die Qualität der Kunst DORNIERs bestimmen.
Die Ölbilder zeigen keine Scheu vor bunten Farben. Seine Reisen mögen den Künstler, der in der Schweiz und Südafrika lebt, inspiriert haben. Seine Bilder strahlen die Lust am Fabulieren aus, die auch das umfangreiche Schaffen als Ganzes prägt.
DORNIER erscheint als ein Maler der Übergänge und parallelen Wirklichkeiten. Oft sind die Bilder zweigeteilt, und die verschiedenen Welten werden als Pole einer höheren Einheit gezeigt. Dieses Wissen um den gemeinsamen Ursprung stammt aus der Tiefe alter Kulturen. CHRISTOPH DORNIER verarbeitet diese Einflüsse. Dabei zeigt er die positive und lebendige Kraft, die diesen Kulturen innewohnt.