HOLGER BÄR
-digital painting -
Kurzbiographie:
1962 in Wuppertal geboren. 1983-1989 Studium der Malerei und Philosophie in Wuppertal Schüler bei Professor Michael Badura, durch ihn Zugang zum Computer. Ende der 80er Jahre entwickelt HOLGER BÄR einen einfachen Malroboter. 1994 stellt er seinen neuen portablen Gehilfen mit Videodigitzer und Scanner vor. Seit 1990 Ausstellungen mit den digital paintings - Öl auf Leinwand - in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Zahlreiche TV-Porträts, u.a. bei WDR, 3 SAT , VOX, RTL, TV MÜNCHEN und HR 3. Internationale Kunstbuch- und kunstmagazin-Publikationen, Kunstmessen. Zur OPEN ART München 1998 stellte BÄR in der Galerie Rössler ein Novum auf dem Kunstmarkt vor: Eine Auswahl seiner Werke kann als Option-Einlösung der Gemälde binnen 5 Jahre auf CD erworben werden.
BÄR wählt seine Darstellungen aus Natur, Technik und der TV-I Medienwelt, wie Ozonlöcher, Blumen, Nachrichtensprecher. Er greift "Ikonen" der Malerei auf, wie den berühmten ADAM von MICHELANGELO oder die VENUS von BOTTICELLI. Seine Ausstellung zeigt eine Zeitreise durch Kunst und Technik, beginnend mit den Kühen und Pferden der Höhlenmalereien von Lascaux über die Klassiker der Kunstgeschichte bis hin zur Erforschung und Eroberung des Weltalls, wo er Astronauten, Challenger und Sputnik auf seinen Leinwänden erscheinen läßt.
HOLGER BÄR hat Malerei bei Professor Michael Badura studiert. Verschiedentlich ist BÄR schon zu Studienzeiten mit dem Medium Computer in der Kunst in Berührung gekommen. Seit 1987 setzt er seine Faszination für die modernen Medien in der Malerei ein und um.
Künstlerische Urheberschaft und Individualismus alleine sind für BÄR unsinnig geworden. Der kreative Prozeß liegt heute nicht mehr darin, Bilder zu erfinden. Für den Künstler gibt es diese alle schon -schön und verwendbar.
In fast dreijähriger Tüftelarbeit entwickelte BÄR Ende der 80er Jahre einen einfachen Malroboter. Hierzu benutzt er auch Videodigitizer und Scanner. Dennoch entstehen die Gemälde mit den traditionellen Mitteln Ölfarbe, Leinwand und Pinsel.
Der Malroboter reduziert HOLGER BÄR als Künstler so wenig, wie Rubens oder Michelangelo von ihren Malergehilfen/artigiani ersetzt worden sind. Rationalisiert wird nur die Umsetzung des Malkonzeptes. Der Entscheidungs- und Entwicklungsprozeß ist für ihn vorrangig.
HOLGER BÄRs künstlerische Intention liegt jenseits der Aussage der Malerkollegen, die sich im I'art pour I'art ihrer Kreativität hingeben. Er fordert die thematische Auseinandersetzung, unterstützend verwendet er dazu die High-Tech-Mittel der Zeit. So kann er die Themen und Traumen unserer Generation herausstellen. Das Serielle und die Kombination von Bildern unterstreicht die Anregung zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Geschehenen.