In den zwanziger Jahren
arbeitete er als Maler in Stuttgart und gründet eine Lehrwerstatt
für Neue Kunst. Unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg beherrschten
veristische und sozialkritische Versuche sein Werk.1930 gründete
er in Stuttgart ein Seminar für „absolute Malerei“,
erhielt 1936 Lehrverbot und galt als entartet. Zunehmende konzentrierte
Ackermann sich auf die abstrakte Malerei und den Konstruktivismus, bis
hin zum Berufsverbot durch die Nationalsozialisten 1936. Dennoch gelang
es ihm, einige Arbeiten zu verkaufen.Aus der Württembergischen
Staatsgalerie wurden seine Werke entfernt.Ein Bombenangriff
zerstörte 1943 sein Atelier. Nach dem Krieg erreichten seine Werke
erneut hohe Bedeutung. Er gilt als der „Maler der Farbe
Blau“.